Mai 2026
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Grosse Bühne für den Metallbau

Iron Games

Mit den ersten Iron Games hat die SWM Metallbautechnik AG in Biglen weit mehr als einen Berufswettkampf organisiert. Der Anlass machte sichtbar, was den Metallbau auszeichnet: Präzision, Teamarbeit, Leidenschaft und technisches Können. Gleichzeitig entstand ein Format, das das Potenzial hat, das Image der Branche zu pflegen und Menschen jeden Alters für einen faszinierenden Beruf zu begeistern.


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Rohre ohne zu messen mit der Handsäge auf das gewünschte Mass ablängen.
Rohre ohne zu messen mit der Handsäge auf das gewünschte Mass ablängen.

Iron Games

Grosse Bühne für den Metallbau

Mit den ersten Iron Games hat die SWM Metallbautechnik AG in Biglen weit mehr als einen Berufswettkampf organisiert. Der Anlass machte sichtbar, was den Metallbau auszeichnet: Präzision, Teamarbeit, Leidenschaft und technisches Können. Gleichzeitig entstand ein Format, das das Potenzial hat, das Image der Branche zu pflegen und Menschen jeden Alters für einen faszinierenden Beruf zu begeistern.

Text und Bilder: Redaktion

Es riecht nach Stahl, Funken sprühen durch die Werkhalle, Sägen und Trennscheiben kreischen, Schweissgeräte tauchen das Metall in gleissendes Licht. Was am Samstag, 20. Juni 2026, in Biglen zu erleben war, erinnerte auf den ersten Blick an einen sportlichen Wettkampf. Tatsächlich ging es jedoch um weit mehr. Mit den ersten privat von der SWM Metallbautechnik AG organisierten Iron Games erhielt der Metallbau eine Bühne, wie sie die Branche bislang nicht kannte.
16 Teams aus der Deutschschweiz traten gegeneinander an. Gefordert waren nicht rohe Muskelkraft oder spektakuläre Einzelaktionen, sondern Eigenschaften, die den Berufsalltag prägen: Präzision, technisches Verständnis, Kommunikation, Geschick und Teamarbeit. In Disziplinen wie Schweissen, Brennschneiden, Trennen, Feilen, Anreissen oder beim Setzen von Bolzenankern kämpften sich die Teams durch Vorrunden und K.-o.-Duelle bis ins Finale.
Viele Besucher/innen verfolgten das Geschehen hautnah, tauschten sich mit Fachleuten und Interessierten aus und erhielten einen Einblick in ein Handwerk, das im Alltag zwar allgegenwärtig, oft aber nicht erkannt wird.

Christoph Wyler (links), Gründer der SWM Metallbautechnik AG mit Sohn Dominic (OK-Präsident der Iron Games). Es ist ihnen und ihrem Team bestens gelungen, das Handwerk des Metallbaus ins Rampenlicht setzen.
Christoph Wyler (links), Gründer der SWM Metallbautechnik AG mit Sohn Dominic (OK-Präsident der Iron Games). Es ist ihnen und ihrem Team bestens gelungen, das Handwerk des Metallbaus ins Rampenlicht setzen.

Aus einer Idee wird eine Vision

Die Idee entstand vor einigen Jahren eher zufällig. Während eines Betriebsausflugs erlebten Mitarbeitende der SWM Metallbautechnik AG einen Timbersports-Wettkampf. Schnell stellte sich die Frage: Warum gibt es etwas Vergleichbares nicht für den Metallbau? Aus dieser Überlegung entwickelte sich Schritt für Schritt ein Konzept, das nun Realität geworden ist.
«Wir verbinden Timbersports-Elemente mit Metallhandwerk und schaffen einen jährlich wiederkehrenden Anlass«, sagt Dominic Wyler, Metallbaumeister, Bereichsleiter der SWM Metallbautechnik AG und OK-Präsident der Iron Games. «Wir wollen Emotionen wecken, junge Menschen begeistern und unser Handwerk ins Rampenlicht setzen. Die Iron Games machen die Metallbranche erlebbar, spektakulär, publikumsnah und mitreissend.»
Der Anspruch geht dabei weit über einen einmaligen Event hinaus. Die Premiere bildete bewusst den Auftakt eines Formats, das wachsen soll. Nach dem regionalen Start möchten die Organisatoren künftig Teams aus der ganzen Schweiz zusammenbringen und die Iron Games als festen Bestandteil der Branche etablieren.

Brennschneiden auf Zeit aber äusserst präzise.
Brennschneiden auf Zeit aber äusserst präzise.

Imagepflege mit echtem Handwerk

Die Herausforderungen der Metallbaubranche sind bekannt. Der Wettbewerb um motivierte Lernende wird intensiver, gleichzeitig verändert sich die öffentliche Wahrnehmung handwerklicher Berufe nur langsam. Genau hier setzen die Iron Games an.
Anstatt über den Metallbau zu sprechen, zeigen sie ihn. Sie machen sichtbar, wie vielfältig die Anforderungen sind und wie viel Können hinter scheinbar alltäglichen Produkten steckt. Geländer, Fassaden, Türen, Treppen oder Stahlkonstruktionen entstehen nicht zufällig. Sie sind das Ergebnis von Präzision, Erfahrung und eingespielter Teamarbeit.
Dies stellten die Teilnehmer bei den einzelnen Wettkampfdisziplinen unter Beweis. Beim Anreissen musste ein Teammitglied seinem Partner per Funk Massangaben übermitteln, ohne dass dieser den Plan sehen konnte. Beim Trennen galt es, Material allein mit Augenmass möglichst exakt zuzuschneiden. Selbst das Einschlagen eines Bolzenankers mit einem lediglich 300 Gramm schweren Hammer verlangte weit mehr Technik als Kraft.
Genau darin liegt die Botschaft des Anlasses: Moderner Metallbau ist ein hochqualifiziertes Handwerk. Gefragt sind heute Menschen mit technischem Verständnis, räumlichem Vorstellungsvermögen und Freude am präzisen Arbeiten.

Start-Instruktion für einzelne der 16 Teams.    (Bei Bedarf im Print weglassen)
Start-Instruktion für einzelne der 16 Teams.   (Bei Bedarf im Print weglassen)

Ein Beruf für die nächste Generation

Neben den Wettkämpfen stand vor allem eines im Mittelpunkt: der Nachwuchs. Die Organisatoren wollten zeigen, dass Metallbau weit mehr ist als Funkenflug und schwere Werkstücke. Moderne Hebehilfen, innovative Fertigungstechniken und digitale Prozesse eröffnen heute Menschen mit unterschiedlichsten Talenten den Einstieg in die Branche.
Entscheidend für die Teilnahme sind vor allem Motivation, freude am exakten Arbeiten und technisches Interesse.
Auch Christoph Wyler, Firmengründer der SWM Metallbautechnik AG, sieht darin einen zentralen Auftrag für die Branche. «Wir müssen besser zeigen, was wir machen. Geländer, Treppen, Türen, Fassaden – unserer Arbeit begegnet man Schritt auf Tritt.»
Dieser Satz bringt den Kern der Iron Games auf den Punkt. Metallbau ist überall präsent, bleibt aber für unbeteiligte häufig unsichtbar. Der neue Wettkampf macht genau diese Leistung erlebbar – für Fachleute ebenso wie für Familien, Jugendliche oder potenzielle Lernende.

Planlesen und die Hauptkoordinaten und Masse ohne Sichtkontakt per Funk an den Partner in die Werkstatt weitergeben.
Planlesen und die Hauptkoordinaten und Masse ohne Sichtkontakt per Funk an den Partner in die Werkstatt weitergeben.
Herausforderung im Bereich der Kommunikation: Koordinaten und Masse werden per Funk empfangen und umgesetzt.
Herausforderung im Bereich der Kommunikation: Koordinaten und Masse werden per Funk empfangen und umgesetzt.

Ein Format mit Zukunft

Die erste Austragung hat gezeigt, welches Potenzial in dieser Idee steckt. Die Mischung aus Wettbewerb, Unterhaltung, Begegnung und fachlicher Kompetenz funktioniert. Sie stärkt den Zusammenhalt innerhalb der Branche, schafft Identifikation und vermittelt gleichzeitig ein modernes Bild des Metallbaus.
Für Unternehmerinnen und Unternehmer, Berufsbildner sowie Verbände ist das mehr als ein gelungener Anlass. Es ist ein neuer Weg, den Wert des Handwerks sichtbar zu machen – authentisch, glaubwürdig und mit echter Begeisterung.
Wenn es gelingt, die Iron Games als jährlich wiederkehrenden Anlass weiterzuentwickeln und über die Region hinaus zu etablieren, könnten diese Spiele zu einem festen Treffpunkt der Schweizer Metallbaubranche werden. Nicht weil hier nur die besten Teams gegeneinander antreten, sondern weil hier sichtbar wird, wofür das Metallhandwerk steht: Präzision, Innovation, Leidenschaft und die Überzeugung, dass starke Bauwerke immer mit starken Menschen beginnen.

Die nächsten Iron Games finden am 22. Mai 2027 in Biglen statt.  ■

Schneiden und trennen, ob per Handsäge oder Trennscheibe ist den Kandidaten freigestellt.     (Bei Bedarf im Print weglassen)
Schneiden und trennen, ob per Handsäge oder Trennscheibe ist den Kandidaten freigestellt.     (Bei Bedarf im Print weglassen)

Dank den Sponsoren

Dominic Wyler, OK-Präsident der Iron Games:
«Ein Anlass wie die Iron Games lebt vom Engagement vieler Partner. Unser herzlicher Dank gilt allen Sponsoren, die unsere Vision mitgetragen und an dieses neue Format geglaubt haben. Ohne ihre grosszügige Unterstützung wäre die Durchführung dieses Anlasses nicht möglich gewesen. Gemeinsam haben wir gezeigt, wie vielfältig, modern und begeisternd der Metallbau ist. Wir freuen uns sehr, diesen Weg auch in Zukunft zusammen mit unseren Partnern weiterzugehen.»

Hier galt es, mit der Schweissausrüstung fehlerlos zu schreiben.      (Bei Bedarf im Print weglassen)
Hier galt es, mit der Schweissausrüstung fehlerlos zu schreiben.      (Bei Bedarf im Print weglassen)

 

Zum Abschluss der Spiele war körperliche Geschicklichkeit und Schwindelfreiheit gefragt.
Zum Abschluss der Spiele war körperliche Geschicklichkeit und Schwindelfreiheit gefragt.

 

Stolz präsentiert sich das Siegerteam mit dem gewonnenen Pokal und ihren produzierten Werkstücken.
Stolz präsentiert sich das Siegerteam mit dem gewonnenen Pokal und ihren produzierten Werkstücken.

 

Ohne Legende. Evt. als weiterer Aufhänger nutzen.
Ohne Legende. Evt. als weiterer Aufhänger nutzen.